Am Dienstag, den 21. April, findet auf Einladung des Landes Schleswig-Holstein in Westerland ein weiterer Marschbahn-Gipfel statt, an dem unter anderem Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Stefan Schnoor, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO, und Mitglieder der Pendler-Initiative teilnehmen. Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt Sylter Deichwiesen.
Themen des Marschbahn-Gipfels sind die kurzfristige Verbesserung der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Nahverkehr, der zweigleisige Ausbau der Streckenabschnitt Tinnum – Morsum und Klanxbüll – Niebüll sowie die Elektrifizierung der Streckenabschnitte Westerland – Itzehoe und Husum – Jübek.
„Mit Blick auf eine Pünktlichkeit auf der RE-Linie Westerland – Hamburg von 73,4 Prozent im vierten Quartal des vergangenen Jahres erwarten die Fahrgäste kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit, der Zuverlässigkeit und der Kapazität vor allem im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll“, so Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, und Alexander Montana, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nord.
Der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD haben daher im Herbst des vergangenen Jahres das Land Schleswig-Holstein, die NAH.SH und die DB Regio aufgefordert, kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit, der Zuverlässigkeit und der Kapazität im Nahverkehr zu erstellen und umzusetzen.
Des Weiteren haben die Umwelt- und Verkehrsverbände im Herbst des vergangenen Jahres ein neues Fahrplan-Konzept im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll erstellt, welches die Pünktlichkeit, die Zuverlässigkeit und die Kapazität im Nahverkehr deutlich verbessern könnte, und dem Land Schleswig-Holstein und der NAH.SH vorgestellt.
Das neue Fahrplan-Konzept im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll der Umwelt- und Verkehrsverbände umfasst folgende Maßnahmen:
• Aufstellung eines separaten Umlaufplanes für einen Einsatz auf den Verstärker-Leistungen im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll
• auf weiteren Verbindungen im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll einen Einsatz
• einer Doppeltraktion der Marschbahn-Garnituren mit 10 oder 12 Marschbahn-Wagen
• Einführung eines Fahrzeitpuffers der RE-Linie Westerland – Hamburg in Niebüll zur Kompensation von Verspätungen
• Verlängerung der Fahrzeit auf der RE-Linie Westerland – Hamburg um 5 bis 10 Minuten
Pressemeldung Pro Bahn Schleswig-Holstein/ Hamburg, VCD Nord
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